Patenschaftsmodell

Wir können zwei Patenplätze anbieten:
Eine Familie kommt aus Duisburg-Baerl und würde gerne die Patenschaft für einen 7 bis 12 jährigen Jungen übernehmen. Zur Familie gehören neben den Eltern eine Tochter, ein Sohn und zwei Hunde. Spazierengehen mit den Hunden und Gesellschaftsspiele spielen machen der Familie Spaß.
Die andere Familie kommt aus Duisburg-Beeck und möchte gerne die Patenschaft für ein 6 bis 10 jähriges Mädchen übernehmen. Zur Familie gehören ein Hund und Eidechsen. Basteln und Kochen zählen zu den Hobbys der Familie.
Patenschaftsmodell für Kinder psychisch kranker Eltern in Duisburg – ein Modul des Netzwerkes Mitte/Ruhrort
Die psychische Erkrankung der Eltern hat nachhaltige Auswirkungen auf die Gestaltung der Beziehung zu ihren Kindern, auf deren seelische und emotionale Entwicklung sowie auf die Lebensgeschichte der Kinder überhaupt. Die Kinder versuchen die häuslichen Zustände zu verbergen und übernehmen häufig die Verantwortung für den erkrankten Elternteil. Dabei geraten ihre eigenen Bedürfnisse und altersgemäßen Ansprüche in der Regel völlig in den Hintergrund.
Wie stark sich die Probleme der Kinder ...
im Einzelfall als Belastungen in ihrer eigenen Biografie ausprägen, hängt von einer Vielzahl verschiedener Faktoren und Einflüssen ab. Soziale Unterstützung durch relevante und zuverlässige Bezugspersonen im Umfeld / Sozialraum der Familie – durch Paten - trägt in entscheidendem Maß zu besseren Lebens- und Entwicklungsbedingungen für die betroffenen Kinder bei.
Aktion Mensch
Zielgruppe:
Hilfebedürftige bzw. allein erziehende Eltern mit psychischer Erkrankung oder Behinderung, deren Selbsthilfepotentiale nicht ausreichen, um eine angemessene Versorgung und Betreuung ihrer Kinder zu gewährleisten. Bei den betroffenen Eltern - insbesondere bei Alleinerziehenden – kommt es krankheitsbedingt oft zu Erziehungsnotständen, eingeschränkten Eltern-Kind-Interaktionen, Überforderungen und Selbstüberschätzungen. In ernsthaften Krisensituationen kann es auch zu einer Gefahr für das Kindeswohl kommen, wodurch eine Fremdunterbringung erforderlich werden kann.
Die Paten:
Paten als „Personen des Vertrauens“ für Eltern und ihre Kinder sind Menschen mit ehrenamtlichem Engagement und persönlichen Kompetenzen. Sie sollten im Sozialraum der betroffenen Familie wohnen, damit sie für die Familien leicht erreichbar sind. Es kann sich um Verwandte, Nachbarn und Freunde der Familie handeln, um Ehrenamtliche in Kirchengemeinden oder um (Kontakt)Personen aus speziellen Berufen (Erzieherin, Lehrerin o.ä.) innerhalb des sozialen Umfeldes.
Patenschaftsmodell
Falls die Kinder weitergehende Hilfen benötigen, können die Verantwortlichen der Caritas auf Wunsch der Eltern Kontakt zu Therapeuten, Ärzten oder anderen unterstützenden Hilfeangeboten vermitteln.
Ziele und Aufgaben der Paten:
Patenschaftsmodell
Die Paten respektieren die besondere Lebenssituation
der Familie.
Sie treten nicht als „bessere“ Eltern auf und haben nicht den Auftrag, auf die Qualität der familiären Erziehung Einfluss zu nehmen. Ihre wesentlichen Aufgaben bestehen darin, Vertrauensperson und Ansprechpartner für die Kinder zu sein und die Familie soweit zu begleiten und zu unterstützen, wie es von ihr gewünscht wird und ausgehalten werden kann.
Einbindung in das Netzwerk

Zugangswege:
Die Einleitung einer Patenschaft kann über denjenigen Netzwerkpartner hergestellt werden, der den ersten Zugang zu der betroffenen Familie hat und den Hilfebedarf erkennt. Die weiteren Schritte sind im Rahmen der Hilfeplanung durchzuführen.
Anbieter:
Das Projekt wird durch das Netzwerk für Kinder psychisch kranker Eltern im Sozialraum Duisburg Mitte/Ruhrort getragen. Es wird durchgeführt vom Caritasverband für die Stadt Duisburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem katholischen Klinikum Duisburg, Marienhospital.
Kontakt:
Caritasverband für die Stadt Duisburg e.V.
Fürst-Bismarck-Str.42
47119 Duisburg
Verantwortliche Mitarbeiter sind:
Elke Zeyen-Treder (Dipl. Päd., Syst. Familientherapeutin)
Tel.: 0203- 8 09 96 19
Fax: 0203- 8 09 96 30
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